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    Die Geschichte Indonesiens

    Das Fort Rottderam in Makassar auf Sulawesi.

    Teilweise ist der niederländische Einfluss noch zu sehen

    Eines der ältesten bewohnten Länder auf der Welt ist wohl Indonesien. Der so genannte „Javamensch“ lebte schon vor rund 500.000 Jahren dort.

    An vielen Ecken auf den verschiedenen Inseln finden Sie niederländische Begriffe wie „Knalpot“, wie beispielsweise bei Autowerkstätten. Das liegt daran, dass im 16. Jahrhundert die niederländische Kolonialmacht die Kontrolle über Java und Sumatra übernahm. Kurzzeitig waren die Briten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die führende Kolonialmacht. Die Niederländer behielten aber weitestgehend wieder die Oberhand.

    Im 20. Jahrhundert wurde dann die Indonesische Nationalpartei durch Achmed Sukarno gegründet. Diese wehrte sich gegen die Herrschaft der Kolonialherren. Im Zweiten Weltkrieg wurde dann Sukarno als Statthalter von der japanischen Besatzung ernannt. Nach der japanischen Kapitulation wurde die Republik Indonesien am 17. August 1945 zum unabhängigen Staat erklärt. Sukarnos Herrschaft, die durch Korruption und einer Auflösung der Demokratie hin zu einer Diktaktur gekennzeichnet war, endete 1965. Durch die Präsidenten-Wahl von Suhartos im Jahr 1968 erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung. Da innenpolitisch die Regierung Suhartos mit den Jahren wachsende Ablehnung erfuhr, wurde 1998 der herrschende Präsident durch Bacharuddin Jusuf Habibie abgelöst. Dieser kündigte politische Reformen an.

    Eine Buddha Statue am Borobudur-Tempel auf Java.

    Borobudur – Die wohl bekanntestes Sehenswürdigkeit Javas

    1999 gab es dann erste freie Wahlen in Indonesien und so löste der gesundheitlich schwer beeinträchtigte Muslimführer Abdurrahman Wahid den bisherigen Präsidenten Habibie ab. Im Sommer 2001 wurde dieser bereits abgelöst durch seine Vizepräsidentin Megawati Sukarnoputri. Ihr gelang es weder die ökonomischen Probleme des Landes zu lösen, noch die politische Stabilität des Landes wieder herzustellen. Im August 2002 gab es einen großen Erfolg, denn der Präsident konnte von nun an vom Volk direkt gewählt werden. Diese erste freie Wahl gewann im Jahr 2004 Susilo Bambang Yudhoyono. Ihm gelang es die weltpolitische Aufmerksamkeit auf Indonesien zu lenken, indem das APEC-Treffen und die WTO-Ministerkonferenz 2013 und 2014 in Indonesien ausgetragen wurden. Weiter gelangen ihm wirtschaftspolitische Maßnahmen wie Freihandelsabkommen mit Japan und die Einführung einer staatlichen Gesundheitsversorgung. Trotz seiner Reformen war er kein unumstrittener Präsident und so gewann Joko Widodo im September 2014 die Wahl.